Schusterpalme giftig für Katzen? Hier kann ich dich beruhigen - Wurzelwerk Design

Schusterpalme giftig für Katzen? Hier kann ich dich beruhigen

Manche Pflanzen empfehle ich Katzenhaltern besonders gern, und die Schusterpalme steht ganz oben auf der Liste. Wenn jemand fragt, ob die Schusterpalme giftig für Katzen ist, kann ich nämlich entwarnen: Die Aspidistra gilt als ungiftig. Sie ist robust, sieht gut aus und passt selbst in dunkle Ecken, in denen sonst kaum etwas wächst.

Ich bin Jessica, Floristin bei Wurzelwerk Design. Warum die Schusterpalme so eine entspannte Wahl ist, erkläre ich dir hier.

Wie immer: Ich bin Floristin, keine Tierärztin. Wenn deine Katze auffällige Beschwerden zeigt, ruf bitte deinen Tierarzt an.

Ist die Schusterpalme giftig für Katzen?

Nein. Die Schusterpalme, botanisch Aspidistra elatior und im Englischen treffend „Cast Iron Plant“ genannt, wird von der amerikanischen Tierschutzorganisation ASPCA als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde geführt. Das gilt auch für die bekannten Sorten wie die panaschierte ‚Variegata‘. Du musst dir also keine Sorgen machen, wenn deine Katze mal an einem Blatt schnuppert oder knabbert.

Der Name „Cast Iron Plant“, also Gusseisen-Pflanze, sagt eigentlich alles: Diese Pflanze ist nahezu unkaputtbar. Genau deshalb empfehle ich sie so oft an Leute, die wenig Licht haben, viel unterwegs sind oder eben eine Katze, die gern mal kostet.

Ungiftig heißt nicht „zum Fressen freigegeben“

Eine Kleinigkeit sage ich aber trotzdem dazu, weil sie für jede ungiftige Pflanze gilt. Frisst eine Katze größere Mengen Blattmaterial, kann ihr davon schlecht werden – nicht durch Gift, sondern weil ein Magen die Fasern einfach nicht gut verdaut. Erbrechen oder mal weicher Stuhl können vorkommen und legen sich meist von allein.

Und ein praktischer Hinweis, an den kaum jemand denkt: Eine Katze, die an der Pflanze turnt, kann den Topf umwerfen. Bei einem schweren Keramik- oder Glasgefäß ist das eher die Gefahr als die Pflanze selbst. Ein standfester Topf an einem ruhigen Platz löst das.

Warum die Schusterpalme ideal für Katzenhaushalte ist

Ich mag die Aspidistra als Empfehlung, weil sie gleich mehrere Probleme auf einmal löst. Sie ist ungiftig, sie kommt mit wenig Licht aus, sie verzeiht unregelmäßiges Gießen und sie wächst langsam, ohne viel Aufhebens. Für alle, die eine pflegeleichte und gleichzeitig katzensichere Pflanze suchen, ist sie fast die perfekte Wahl. Weitere unbedenkliche Pflanzen findest du in unserer Auswahl an haustierfreundlichen Zimmerpflanzen.

Häufige Fragen

Ist die Schusterpalme wirklich ungiftig für Katzen?
Ja, sie ist offiziell als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde eingestuft und gehört damit zu den sicheren Zimmerpflanzen.

Kann meiner Katze trotzdem schlecht werden?
Wenn sie größere Mengen frisst, sind milde Magen-Darm-Beschwerden möglich. Das ist keine Vergiftung und vergeht meist von selbst.

Eignet sich die Schusterpalme für dunkle Räume?
Ja, sie ist eine der wenigen Pflanzen, die mit wenig Licht gut zurechtkommt – ideal für schattige Ecken.

Welche weiteren Pflanzen sind katzensicher?
Grünlilie, Calathea, Pachira oder echte Palmen wie Kentia. Eine Übersicht findest du in unserem Sortiment haustierfreundlicher Pflanzen.

Mein Fazit

„Schusterpalme giftig für Katzen?“ – nein, hier kann ich dich beruhigen. Die Aspidistra ist ungiftig, pflegeleicht und genau die Sorte Pflanze, die ich Katzenhaltern guten Gewissens mitgebe. Stell sie standfest hin, lass deine Katze trotzdem nicht zum Dauerknabberer werden, und du hast eine der entspanntesten Pflanzen überhaupt im Haus.

Jessica, Floristin bei Wurzelwerk Design

Einen Gesamtüberblick findest du in meiner Übersicht zu giftigen und ungiftigen Zimmerpflanzen für Katzen. Mehr sichere Pflanzen gibt es bei unseren haustierfreundlichen Zimmerpflanzen und im Sortiment an Zimmerpflanzen.

Einen Kommentar hinterlassen

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.