Weinbergstulpe – Tulipa sylvestris online kaufen | 20 bis 160 Blumenzwiebeln, gelb, duftend & verwildernd – Wurzelwerk Design
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€18,95 - Regulärer Preis
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€18,95
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Kurz gesagt:
- Heimische Wildtulpe – in Deutschland in der Natur besonders geschützt
- Duftet zart nach Veilchen, was bei Tulpen die Ausnahme ist
- Verwildert dauerhaft und breitet sich über Ausläufer aus
- 20 bis 160 Zwiebeln – für Wiese, Obstgarten und naturnahe Beete
Steckbrief Weinbergstulpe
| Botanischer Name | Tulipa sylvestris |
| Weitere Namen | Wilde Tulpe, Waldtulpe |
| Liefermenge & Zwiebelgröße | 20 bis 160 Zwiebeln, Größe 5/7 |
| Wuchshöhe | Ca. 30–40 cm |
| Blütezeit & Farbe | April bis Mai; leuchtendes Gelb, außen grünlich überhaucht |
| Besonderheit | Zarter Duft; Knospen nicken, erst die offene Blüte richtet sich auf |
| Pflanzzeit & -tiefe | September bis Dezember; 8–10 cm tief, 10 cm Abstand |
| Standort & Boden | Sonnig bis halbschattig; durchlässig, kalkhaltig verträglich |
| Winterhärte | Winterhart bis −20 °C |
| Verwilderung | Ja – breitet sich über unterirdische Ausläufer aus |
| Bienenfreundlich | Ja – offene Blüte, gut erreichbarer Pollen |
| Giftigkeit | Achtung: Tulpenzwiebeln sind giftig, besonders für Hunde und Katzen |
| Pflegelevel | Anfänger |
So kommen sie zu dir
Deine Blumenzwiebeln kommen trocken und ruhend bei dir an, sorgfältig verpackt. Der Standardversand kostet 7,95 €, in der Regel bist du in 1–3 Werktagen versorgt. Die Zwiebeln der Weinbergstulpe sind deutlich kleiner als die von Gartentulpen – das ist artbedingt und kein Qualitätsmangel. Bis zum Pflanzen kühl, dunkel und luftig lagern, am besten in einer offenen Papiertüte.
Die Tulpe, die schon vor den Gärten da war
Fast alles, was bei uns Tulpe heißt, kommt ursprünglich aus Zentralasien und kam über das Osmanische Reich nach Europa. Die Weinbergstulpe ist die Ausnahme. Sie wächst seit Jahrhunderten in Mitteleuropa – in Weinbergen, Streuobstwiesen und lichten Auwäldern. Ob sie hier ursprünglich heimisch ist oder schon in der Römerzeit eingeschleppt wurde, ist bis heute nicht abschließend geklärt.
Sicher ist, dass sie selten geworden ist. Durch die Umstellung im Weinbau und das Verschwinden alter Streuobstwiesen sind viele Bestände eingegangen, in Deutschland steht sie in der Natur unter besonderem Schutz. Das heißt: Wildbestände dürfen nicht ausgegraben werden. Kultivierte Zwiebeln wie diese hier stammen aus gärtnerischer Vermehrung – du darfst sie ohne Bedenken pflanzen, und du tust der Art damit sogar einen Gefallen.
Im Garten verhält sie sich anders als eine Gartentulpe. Die Knospe nickt zunächst nach unten, wie ein kleiner geschlossener Schirm; erst wenn die Sonne darauf fällt, richtet sie sich auf und öffnet sich sternförmig. Bei bedecktem Himmel bleibt sie zu – wer sie nur an Regentagen sieht, hält sie für unscheinbar. Und sie duftet, zart und veilchenartig, was unter Tulpen die absolute Ausnahme ist.
Ihr größter Vorteil: Sie bleibt. Über unterirdische Ausläufer bildet sie mit den Jahren lockere Bestände und wandert langsam durch die Fläche. In einer Wiese, unter Obstbäumen oder in einem naturnahen Beet wird aus einer Handvoll Zwiebeln nach fünf Jahren ein Teppich. Dafür braucht sie Geduld: Im ersten Jahr blühen oft nicht alle Zwiebeln, weil sie erst einwurzeln müssen.
Pflegeanleitung
Standort
Sonnig bis halbschattig – sie verträgt mehr Schatten als Gartentulpen, was sie für lichte Gehölzränder und Obstwiesen brauchbar macht. Der Boden sollte durchlässig sein; Kalk verträgt sie gut, Staunässe nicht.
Pflanzen
September bis Dezember. Spitze nach oben, 8 bis 10 cm tief, etwa 10 cm Abstand. Streue die Zwiebeln für einen natürlichen Eindruck locker aus und pflanze sie dort, wo sie liegen bleiben – regelmäßige Abstände wirken bei einer Wildtulpe falsch. In der Wiese stichst du mit dem Spaten eine Sode heraus, legst die Zwiebeln ein und klappst sie zurück.
Gießen
Nicht nötig. Sommerliche Trockenheit entspricht ihrem natürlichen Rhythmus.
Düngen
Nicht nötig und eher schädlich. Auf mageren Standorten setzt sie sich gegen Gräser besser durch als auf gedüngten Flächen.
Nach der Blüte
Nichts tun. Laub stehen lassen, bis es von selbst vergilbt – in der Wiese heißt das: erster Schnitt frühestens Ende Juni. Wer im Mai mäht, verhindert die Verwilderung.
Überwintern
Ohne Schutz im Boden. Die Zwiebeln bleiben dauerhaft an Ort und Stelle.
Aus der Gärtnerei – Christian
Die Weinbergstulpe verlangt eine Entscheidung, die vielen schwerfällt: Du darfst die Wiese erst Ende Juni mähen. Wer im Mai zum ersten Mal durchgeht, weil es unordentlich aussieht, bekommt im dritten Jahr keine Blüte mehr. Wenn du diesen Bereich abgrenzt und wachsen lässt, bekommst du dafür eine Tulpe, die dich überlebt.
Häufige Fragen zur Weinbergstulpe
Darf ich sie überhaupt pflanzen, wenn sie geschützt ist?
Ja. Der Schutz gilt für Wildbestände in der Natur – diese dürfen nicht ausgegraben werden. Die hier angebotenen Zwiebeln stammen aus gärtnerischer Vermehrung und dürfen frei gepflanzt werden.
Warum hängen die Knospen nach unten?
Das ist artentypisch. Die Knospe nickt, bis Sonne darauf fällt – dann richtet sie sich auf und öffnet sich sternförmig. Bei bedecktem Wetter bleibt sie geschlossen.
Warum blühen im ersten Jahr nicht alle Zwiebeln?
Wildtulpen brauchen ein bis zwei Jahre zum Einwurzeln. Ab dem zweiten oder dritten Jahr blühen sie zuverlässig und breiten sich über Ausläufer aus.
Kann ich sie in den Rasen pflanzen?
Ja, das ist sogar ihr bester Platz – aber nur, wenn du frühestens Ende Juni mähst. Bei einem gepflegten Zierrasen mit wöchentlichem Schnitt funktioniert es nicht.
Duften Tulpen überhaupt?
Die meisten nicht. Die Weinbergstulpe gehört zu den wenigen duftenden Arten – zart und veilchenähnlich, am deutlichsten in der Mittagssonne.
Mehr zu Tulpen findest du bei der Triumph-Tulpen Mischung und in der Kategorie Blumenzwiebeln.
Weinbergstulpe – Tulipa sylvestris online kaufen | 20 bis 160 Blumenzwiebeln, gelb, duftend & verwildernd – Wurzelwerk Design
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