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Dracaena Marginata - Drachenblutbaum mit Korb - Höhe 90-100cm

Regulärer Preis
€34,95
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    Kurz gesagt:

    • Kommt fertig im Naturkorb – aufstellen, angießen, fertig, kein Extra-Übertopf nötig
    • Der schmale Wuchs passt in Ecken und Flure, wo eine Monstera oder Palme zu breit wird
    • Speichert Wasser im Stamm – drei Wochen Urlaub übersteht sie ohne Betreuung
    • Haustier-Hinweis: für Katzen und Hunde nicht geeignet – wir sagen es ehrlich

    Steckbrief Dracaena marginata

    Botanischer Name Dracaena marginata (Drachenbaum, Drachenblutbaum)
    Herkunft Madagaskar; Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae)
    Standort / Licht Hell mit indirektem Licht; verträgt Halbschatten, wächst dort langsamer – keine pralle Mittagssonne
    Gießrhythmus Fingertest alle 10–14 Tage, im Winter alle 3 Wochen – erst gießen, wenn die oberen 3–5 cm trocken sind
    Luftfeuchtigkeit Normale Raumluft genügt; gelegentliches Abwischen der Blätter tut ihr gut
    Temperatur 18–25 °C, dauerhaft nicht unter 15 °C – Zugluft meiden
    Wuchs & Endgröße im Zimmer Langsam, ca. 10–20 cm pro Jahr; im Zimmer bis 2–3 m
    Haustierfreundlich Nein – die enthaltenen Saponine sind für Katzen und Hunde giftig, ebenso für Kleinkinder
    Luftreinigend Ja
    Schwierigkeitsgrad Anfänger
    Lieferhöhe & Topfgröße 90–100 cm ab Topfboden gemessen, im Kulturtopf inklusive Naturkorb als Übertopf
    Umtopfen Alle 2–3 Jahre im Frühjahr, Topf nur wenig größer wählen

    So kommt sie zu dir

    Wir messen vom Topfboden bis zur höchsten Blattspitze – der Topf zählt also mit. Dein Drachenbaum kommt mit 90–100 cm bei dir an, frisch aus der Gärtnerei, im Kulturtopf mit fixiertem Wurzelballen und dem passenden Naturkorb, im stabilen Pflanzenkarton. Standardversand 7,95 €, in 1–3 Werktagen bei dir. Wichtig zum Korb: Er hat kein Abzugsloch. Gieß deshalb in den Kulturtopf und kipp überschüssiges Wasser nach etwa einer Viertelstunde aus dem Korb – das ist der einzige Handgriff, an dem diese Pflanze scheitern kann.

    Die Zimmerpflanze, die Vergesslichkeit belohnt

    Der Drachenbaum ist die Antwort auf einen Raum, in dem eigentlich kein Platz für eine große Pflanze ist. Er wächst in die Höhe statt in die Breite: ein schlanker Stamm, oben ein Schöpfchen aus schmalen, gebogenen Blättern mit feiner roter Randlinie. Damit passt er in die Flurecke oder neben das Sofa, wo eine Palme oder ein Fensterblatt ständig im Weg wäre.

    Was ihn so genuegsam macht, sieht man ihm nicht an: Der vermeintliche Stamm ist kein Holz, sondern ein verdickter Trieb, in dem die Pflanze Wasser einlagert. Deshalb verzeiht sie drei bis vier Wochen ohne Gießen klaglos – zu viel Wasser dagegen quittiert sie sofort mit Wurzelfäule. Bei diesem Drachenbaum gilt in Zweifelsfällen also immer: lieber gar nicht gießen.

    Eine Eigenheit, die viele nicht kennen: Dracaena gehört zu den fluorid- und salzempfindlichsten Zimmerpflanzen überhaupt. Braune, trockene Blattspitzen liegen bei ihr deshalb oft nicht an trockener Luft, sondern schlicht am Leitungswasser. Und falls sie dir irgendwann unten kahl und oben kopflastig wird: Du kannst den Stamm einfach durchsägen – sie treibt direkt unter der Schnittstelle mit zwei bis drei neuen Köpfen wieder aus und wird dabei sogar buschiger als vorher.

    Pflegeanleitung

    Standort

    Hell und indirekt, gern ein bis zwei Meter vom Südfenster entfernt oder direkt am Ost- beziehungsweise Westfenster (Werte im Steckbrief). Im Halbschatten überlebt sie, wächst aber sichtbar langsamer und die rote Blattkante wird blasser. Dreh den Topf alle paar Wochen ein Stück, damit sie gleichmäßig wächst.

    Gießen

    Fingertest statt Kalender: erst wenn die obere Erdschicht durchgetrocknet ist (Rhythmus im Steckbrief). Wenn möglich abgestandenes, gefiltertes oder Regenwasser verwenden – das erspart dir die braunen Spitzen. Im Winter deutlich sparsamer gießen, sie hält dann Ruhe.

    Düngen

    Von März bis September alle vier Wochen flüssiger Grünpflanzendünger übers Gießwasser, im Winter gar nicht. Lieber unterdosieren: Salzansammlungen im Substrat sind bei ihr ein häufigerer Grund für Blattschäden als Nährstoffmangel.

    Umtopfen

    Alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr, in einen nur wenig größeren Topf mit großzügiger Blähton-Drainage. Locker-humoses Substrat mit einem Anteil Perlite oder Blähtonbruch hält die Erde durchlüftet. Den Wurzelballen dabei nicht aufreißen.

    Typische Probleme

    Braune Blattspitzen: meist Leitungswasser oder Düngesalze – Substrat zwei- bis dreimal im Jahr mit weichem Wasser durchspülen. Gelbe, weiche Blätter: zu nass, Gießabstand strecken. Gelegentlich vergilbende untere Blätter sind dagegen normales Altern. Bei trockener Heizungsluft können Spinnmilben auftreten – mehr dazu im Drachenbaum-Pflegeguide.

    Aus der Gärtnerei – Christian

    „Den Drachenbaum empfehle ich allen, die schon zwei Pflanzen übergossen haben – er ist die Pflanze, die zu wenig Aufmerksamkeit besser verträgt als zu viel. Beim Korb bin ich streng: Ich habe schon mehrere Reklamationen gesehen, bei denen unten im Korb zentimeterhoch Wasser stand und die Wurzeln weg waren. Ehrlich gesagt ist er außerdem keine Pflanze für Ungeduldige – er wächst langsam, du kaufst also im Wesentlichen die Höhe, die du siehst. Und wenn du Katzen hast, würde ich ihn nicht nehmen: Die schmalen Blätter sind für Katzen leider extrem verlockend.“

    Häufige Fragen zum Drachenbaum

    Wo stelle ich den Drachenbaum am besten hin?

    Hell, aber ohne pralle Mittagssonne hinter Glas – Licht- und Temperaturwerte stehen im Steckbrief. Halbschattige Plätze wie Flure gehen, dort wächst er nur langsamer. Zugluft und kalte Böden mag er nicht.

    Warum bekommt mein Drachenbaum braune Blattspitzen?

    Bei Dracaena ist meistens das Leitungswasser schuld: Sie reagiert besonders empfindlich auf Fluorid und Salze. Abgestandenes, gefiltertes oder Regenwasser verwenden und das Substrat ein paar Mal im Jahr durchspülen.

    Ist der Drachenbaum giftig für Katzen?

    Ja. Alle Pflanzenteile enthalten Saponine und können bei Katzen und Hunden Erbrechen und Speicheln auslösen. Eine Übersicht tierfreundlicher Alternativen findest du im Ratgeber giftige und ungiftige Zimmerpflanzen für Katzen.

    Wie oft muss ich ihn gießen?

    Deutlich seltener, als die meisten denken – der Rhythmus steht im Steckbrief. Entscheidend ist der Fingertest: erst gießen, wenn die obere Erdschicht wirklich trocken ist, und Wasser nie im Korb stehen lassen.

    Mein Drachenbaum ist unten kahl – kann ich ihn zurückschneiden?

    Ja, und das ist sogar die richtige Lösung. Säge den Stamm im Frühjahr auf die gewünschte Höhe ab; kurz unterhalb der Schnittstelle treibt er mit mehreren neuen Köpfen aus. Das abgeschnittene Stück kannst du als Steckling bewurzeln.

    Warum verliert er untere Blätter?

    Ein paar vergilbende untere Blätter pro Jahr sind normal – so bildet er seinen Stamm. Massiver Blattfall deutet dagegen auf Kälte, Zugluft oder Staunässe hin.

    Mehr grüne Mitbewohner findest du in unserer Kategorie Zimmerpflanzen.

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