Hawaii-Palme Brighamia Insignis - 25 cm - Ø 12 cm
- Regulärer Preis
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€15,95 - Regulärer Preis
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- Verkaufspreis
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€15,95
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Kurz gesagt:
- Eine der seltensten Pflanzen der Welt: in der Natur fast ausgestorben – deine stammt selbstverständlich aus gärtnerischer Nachzucht
- Keine echte Palme, sondern ein sukkulentes Glockenblumengewächs – der dicke Stamm speichert Wasser
- Ehrlich vorweg: Im Winter wirft sie einen Teil ihrer unteren Blätter ab – das ist normal, kein Pflegefehler
- Gilt als ungiftig – auch für Haushalte mit Katze oder Hund geeignet
Steckbrief Hawaii-Palme
| Botanischer Name | Brighamia insignis (Hawaii-Palme, Vulkanpalme, hawaiianisch „Alula“) |
| Herkunft | Hawaii – ursprünglich Steilküsten der Insel Kauai |
| Standort / Licht | Sehr hell, gern mit einigen Stunden Sonne; nur pralle Sommer-Mittagssonne hinter Glas meiden |
| Gießrhythmus | Fingertest alle 10–14 Tage, im Winter deutlich seltener – der Stamm speichert Wasser |
| Luftfeuchtigkeit | Normale Raumluft genügt |
| Temperatur | 18–27 °C, im Winter nicht dauerhaft unter 15 °C |
| Wuchs & Endgröße im Zimmer | Sukkulenter Säulenstamm mit Blattschopf, im Zimmer langsam bis ca. 1 m |
| Haustierfreundlich | Ja – gilt als ungiftig für Katzen und Hunde |
| Luftreinigend | Nicht nennenswert – ihr Wert liegt in Seltenheit und Skulptur-Optik |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach – wenn du sie wie eine Sukkulente behandelst |
| Lieferhöhe & Topfgröße | Ca. 25 cm (ab Topfboden gemessen), im Ø12-cm-Kulturtopf ohne Übertopf |
| Umtopfen | Alle 2–3 Jahre im Frühjahr, in durchlässige Erde mit Sand- oder Sukkulentenerde-Anteil |
So kommt sie zu dir
Wir messen vom Topfboden bis zur höchsten Blattspitze – der Topf zählt also mit. Deine Hawaii-Palme kommt mit ca. 25 cm im Ø12-cm-Kulturtopf bei dir an, frisch aus der Gärtnerei, im stabilen Pflanzenkarton mit fixiertem Wurzelballen. Sie reist im Standardversand für 7,95 € und ist in 1–3 Werktagen bei dir. Übertopf nicht enthalten – passende findest du unten im Zubehör.
Eine botanische Rarität auf deiner Fensterbank
Die Hawaii-Palme trägt ihren Namen zu Unrecht – und ist gerade deshalb so besonders. Botanisch ist sie keine Palme, sondern ein sukkulentes Glockenblumengewächs, das an den Steilklippen der Insel Kauai eine der dramatischsten Geschichten der Pflanzenwelt erlebt hat: Ihr natürlicher Bestäuber, ein Nachtfalter, gilt als ausgestorben, und in freier Natur existieren heute kaum noch Wildexemplare. Dass du sie trotzdem kaufen kannst, liegt an botanischen Gärten und Gärtnereien, die die Art per Handbestäubung vermehren – jede Zimmerpflanze ist Nachzucht, kein Wildfang, und hält die Art im Bestand. Optisch bringt sie das mit, was man von einer Klippenbewohnerin erwartet: einen dicken, zur Basis hin verdickten Speicherstamm, der Trockenphasen wegsteckt, gekrönt von einem glänzenden Blattschopf – eine kleine Skulptur, die eher wie ein Mini-Affenbrotbaum wirkt als wie eine klassische Grünpflanze. Bei der Pflege denkst du am besten „Sukkulente“ statt „Zimmerpflanze“: viel Licht, wenig Wasser. Und ein ehrliches Wort zum Winter: Bei kürzeren Tagen wirft sie regelmäßig einen Teil der unteren Blätter ab und wirkt dann etwas kahler – im Frühjahr schiebt der Schopf zuverlässig frisch nach. Mit etwas Glück zeigt eine ältere Pflanze im Herbst sogar cremegelbe, duftende Trichterblüten.
Pflegeanleitung
Standort
So hell wie möglich – ein Platz direkt am Fenster, gern mit Morgen- oder Abendsonne (Details im Steckbrief). Im Sommer darf sie an einen geschützten, hellen Platz nach draußen, dann aber langsam an die volle Sonne gewöhnen.
Gießen
Erst gießen, wenn die Erde spürbar abgetrocknet ist (Rhythmus im Steckbrief), dann durchdringend – und überschüssiges Wasser abgießen. Ihr Stamm ist der Wasserspeicher: Zu viel Wasser ist die mit Abstand häufigste Todesursache, Vergessen verzeiht sie dagegen locker.
Düngen
Von Frühjahr bis Spätsommer einmal im Monat schwach dosierten Flüssigdünger übers Gießwasser – mehr braucht sie nicht. Im Herbst und Winter pausiert die Düngung.
Umtopfen
Alle 2–3 Jahre im Frühjahr in einen nur wenig größeren Topf mit durchlässigem Substrat – eine Anleitung findest du im Ratgeber Zimmerpflanzen umtopfen. Grundsätzliches zur Pflege wassersparender Arten liest du in den Sukkulenten-Pflegetipps.
Typische Probleme
Blattfall im Herbst und Winter ist bei der Hawaii-Palme normal und kein Alarmsignal – wie du Zimmerpflanzen generell durch die dunkle Jahreszeit bringst, zeigt der Ratgeber Zimmerpflanzen im Winter pflegen. Wird der Stamm dagegen weich und glasig, war es zu viel Wasser: sofort trockener halten. Gelegentlich mag sie ein lauwarmes Abbrausen des Schopfs gegen Staub und Spinnmilben.
Aus der Gärtnerei – Christian
„Die Hawaii-Palme bekommt bei uns die meisten besorgten Mails im November – immer wegen der fallenden Blätter. Ich schreibe dann jedes Mal dasselbe: Das gehört zu ihrem Rhythmus, im Frühjahr ist der Schopf wieder voll. Wirklich übel nimmt sie nur eines: die Gießkanne aus Mitleid. Behandle sie wie einen Kaktus mit Frisur – hell stellen, selten gießen, in Ruhe lassen – und du hast eine der seltensten Pflanzen der Welt jahrelang auf der Fensterbank.“
Häufige Fragen zur Hawaii-Palme
Warum verliert meine Hawaii-Palme im Winter Blätter?
Das ist ihr normaler Jahresrhythmus: Bei weniger Licht wirft sie einen Teil der unteren Blätter ab. Im Frühjahr treibt der Schopf frisch nach – kein Grund, mehr zu gießen oder zu düngen.
Ist die Hawaii-Palme eine echte Palme?
Nein – Brighamia insignis ist ein sukkulentes Glockenblumengewächs. Der palmenähnliche Look entsteht durch den verdickten Speicherstamm mit Blattschopf.
Wie oft muss ich sie gießen?
Nach Fingertest etwa alle 10–14 Tage, im Winter deutlich seltener. Ihr Stamm speichert Wasser – zu viel Gießen schadet ihr weit mehr als zu wenig.
Ist sie giftig für Katzen oder Hunde?
Nein – die Hawaii-Palme gilt als ungiftig und ist damit eine gute Wahl für Tierhaushalte.
Ist die Hawaii-Palme wirklich vom Aussterben bedroht?
Ja – in freier Natur auf Hawaii existieren kaum noch Wildexemplare. Alle im Handel erhältlichen Pflanzen stammen aus gärtnerischer Nachzucht per Handbestäubung; dein Kauf gefährdet also keine Wildbestände.
Mehr grüne Mitbewohner findest du in unserer Kategorie Zimmerpflanzen.

Hawaii-Palme Brighamia Insignis - 25 cm - Ø 12 cm
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